Innovationswettbewerb Wasser und Big Data

Interview zu „Wasser im Netz“: Innovationswettbewerb & Startup-Sprungbrett

Posted on 31. März 2016

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Big Data und Wasser: Hansgrohe Innovationswettbewerb „Wasser im Netz“

Seit 115 Jahren widmet sich Hansgrohe, der im Schwarzwald verwurzelte, aber weltweit agierende Hersteller sanitärtechnischer Produkte wie Armaturen, Brausen, Thermostaten, Abläufen und Badzubehör, dem Thema „Wassernutzung“.

Im Jahr 2016 veranstaltet das Schwarzwälder Sanitärunternehmen nun erstmals den mit 17.000 Euro dotierten internationalen Ideenwettbewerb Wasser im Netz. Die Ausschreibung steht unter dem Leitthema „Wasser und Big Data“.

Wasser im Netz Hansgrohe InnovationswettbewerbWir sprachen mit Roman Passarge, Leiter der Hansgrohe Aquademie und federführender Organisator des Wettbewerbs, über den Hintergrund der Ausschreibung, die Aussichten für die Gewinner, und den Verlauf bis zur Prämierung.

ideenwettbewerbe.com (IW): Herr Passarge, Hansgrohe ist ein Traditionsunternehmen, das weltweit vor allem für die Herstellung hochwertiger Bad-Armaturen, hohe Produktionsqualität und seinen Fokus auf die ständige Verbesserung des Kundennutzens bekannt ist. Wie kommt es jetzt dazu, dass Sie sich mit Ihrem Wettbewerb den Themen Big Data, Innovation und Nachhaltigkeit widmen?

Hansgrohe Wettbewerb Big Data, Nachhaltigkeit und Wasser im NetzHansgrohe (HG): Wassernutzung ist für Hansgrohe das Fokusthema, aber das Unternehmen ist auch aus Tradition erfindungsreich. Mit dem Innovationswettbewerb „Wasser im Netz“ möchten wir eine Brücke von der traditionellen Handwerks- und Produktwelt in den Datenkosmos der Zukunft schlagen.

Daten gelten als kostbarer Rohstoff der Zukunft – ebenso wie die wertvolle Ressource Wasser. Schließlich durchdringt die Digitalisierung in unserem vernetzten Zeitalter alle Bereiche des menschlichen Lebens. Big Data und Nachhaltigkeit werden also kurzfristig alle Lebensbereiche beeinflussen, und das deutlich.

IW: „Wasser im Netz“ ist damit nicht nur ein Ideenwettbewerb, sondern vielmehr ein für alle Interessierten offener, internationaler Wettbewerb mit dem Anspruch, die Welt durch einen innovativen Umgang mit Big Data und Wasser positiv zu beeinflussen?

HG: Das ist richtig. Als einer der Branchenführer in den relevanten Bereichen Technologie, Design und Nachhaltigkeit möchte Hansgrohe den Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Konsumverhalten aktiv mitgestalten. Dabei wünschen wir uns als zukunftsorientiertes Unternehmen auch Lösungen für Probleme, die wir heute vielleicht noch nicht einmal kennen.

IW: An wen richten Sie sich mit der Ausschreibung zum Wettbewerb?

HG: Der Ideenwettbewerb „Wasser im Netz“ ist quer durch die Bank offen für kreative Köpfe aus allen Bereichen. Egal ob Student oder Gründer, Enthusiast oder Querdenker, Start-up oder etabliertes Unternehmen: Gefragt sind unkonventionelle, womöglich kühne Ideen im Hinblick auf die digitale Datennutzung und Big Data. Mit dieser Initiative suchen wir im Internet nach wertvollen Impulsen – und nach innovativen Ideen für die Welt von morgen.

Wasser im Netz 2016 Hansgrohe sucht IdeenDer Ideenwettbewerb steht unter dem Leitgedanken „SmartData und Wasser“ – und wir suchen mit ihm nach Antworten auf einfache, aber auch komplexe Herausforderungen. Wohl wissend, dass unsere „schöne neue Datenwelt“ gänzlich andere Denkansätze braucht als jede Ära zuvor.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben gute Chancen auf die Gewinne, sofern sie Lösungen rund ums Kernthema „Wasser“ anbieten. Und sofern sie die Zukunft mit Hilfe der digitalen Welt positiv gestalten helfen.

IW: Der Wettbewerb will also die Frage beantworten, wie man digitale Datenfluten in smarte Ideen verwandelt. Die formalen Rahmenbedingungen zur Teilnahme für „Wasser im Netz“ werden in den Hintergrundinfos zum Wettbewerb ausführlich beschrieben. Worauf können sich die Gewinner freuen?

HG: Zu den Teilnahmebedingungen noch ganz kurz: Wir möchten herausfinden, wer weiß, wie man digitale Datenfluten in bahnbrechende Lösungen verwandelt. Anders formuliert:  Wer kann – mit Big Data – völlig neue Wege aufzeigen, wenn es ums Ressourcenschonen oder um revolutionäre Anwendungen geht?

Im Fokus aller Einreichungen sollte die Wassernutzung in privaten Haushalten oder Produktionsunternehmen stehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ebenso neue Wege für Marketing, Kommunikation oder Kundennutzen in Bezug auf Wasserthemen vorschlagen.

Für die besten Lösungen loben wir hohe Preisgelder aus. Für uns ist der Wettbewerb die Umsetzung einer Win-Win-Strategie: Auf der Suche nach neuen Partnern vergeben wir für den 1. Platz: 10.000 Euro, für den 2. Platz: 5.000 Euro, sowie für den 3. Platz: 2.000 Euro. Insgesamt kommen wir so auf Preisgelder in Höhe von 17.000 Euro.

Wer eine wirklich zukunftsweisende Idee hat, weiß zudem mit Hansgrohe einen starken Partner an seiner Seite. Den drei Gewinner(inne)n des Wettbewerbs helfen wir bei der Ausgestaltung und Umsetzung ihrer Geistesblitze, z. B. mit Businessplänen.

IW: „Wasser im Netz“ bleibt damit also keine „akademische Fingerübung“, Hansgrohe möchte die besten Ideen zur Kombination von Big Date und Nachhaltigkeit auch praktisch umsetzen, z.B. in Form von Startupaktivitäten. Die Zusammenarbeit mit einem weltweit agierenden Technologieführer ist für die Siegerteams dabei sicher eine gewaltige Anschubhilfe. Was sind die nächsten Schritte, wenn man sich für den Wettbewerb interessiert?

HG: Die erste Bewerbungsphase läuft bereits. Einzelne Teilnehmer, Teams und Startups können noch bis zum 21. April ihre Beiträge einreichen. Die Preisverleihung findet am 8. Juni 2016 während des Hansgrohe Wassersymposiums am Unternehmensstammsitz in Schiltach statt. Die drei Sieger werden im Beisein von Gastrednern wie Sascha Lobo und Günther Oettinger geehrt.

Die wichtigsten Informationen zum Hansgrohe Big Data-Ideenwettbewerb gibt es als Übersicht in kompakter Form noch einmal hier in der Kategorie „Topwettbewerbe“.